22.08.2010
Markus Liebherr verstorben
Markus Liebherr, eines von fünf Kindern von Hans Liebherr, dem Gründer des Baumaschinenkonzerns, ist im Alter von 62 Jahren verstorben.
Er studierte Maschinenbau und sein Interesse galt landwirtschaftlichen Spezialfahrzeugen. In den 1980er Jahren hielt er wie seine Brüder Hubert, Willi und seine Schwester Isolde gleiche Anteile an der damaligen Liebherr Holding.
Als der Liebherr-Konzern seinen Sitz nach Bulle in die Schweiz verlegte, gab er seine Anteile an das Unternehmen zurück und gründete 1994 die Mali Firmengruppe, die im Logo den Schlüter-Bären trägt. Nachdem der bayerische Traktorenproduzent Schlüter seine Produktion Anfang der 1990er Jahre einstellte, entwickelte Mali einen inoffiziellen Nachfolger. Liebherr hatte bereits zuvor einige Schlüter-Traktoren mit Liebherr-Motoren ausgestattet. Von den zwei Modellen des Mali trac mit 250 und 300 PS wurden nur wenige Prototypen gebaut, obwohl das Konzept mit gefederter Vorderachse, 50 km/h Endgeschwindigkeit, großer Kabine mit drehbarem Fahrerstand und abnehmbarem Kraftheber- und Hydraulikblock wegweisend war. Mit den erprobten Getrieben war man jedoch nicht zufrieden, so dass das Projekt zunächst auf Eis gelegt wurde.
„ Unser Firmengründer und Geschäftsführer, Herr Markus Liebherr, ist in der Nacht auf Dienstag im Alter von 62 Jahren verstorben. Der Schock über sein unerwartetes Ableben hält uns gefangen. Seine fehlende Präsenz ist eine schmerzliche Herausforderung für uns. Alle die ihn kennenlernen durften, werden ihn als bescheidenen, ruhigen, klugen und hochbegabten Menschen in Erinnerung behalten. Seine beruflichen und unternehmerischen Visionen fest im Blick, verfolgte er diese bis zu seinem Tod unermüdlich und ohne sich selbst zu schonen. “, teilt das Unternehmen auf seiner Internetseite mit.
Markus Liebherr verstarb in der Nacht zum 10. August 2010.
31.07.2010
Verzichtet Haulotte auf die APEX?
Nur drei Monat nach der Rental Show in Amsterdam soll im September 2011 die APEX stattfinden. Zwei große Events innerhalb eines Vierteljahres? Das ist ein bisschen zuviel des Guten, findet Haulotte. „Zwei hochpreisige, auf die Vermietung fokussierte Veranstaltungen in den Niederlanden innerhalb von drei Monaten macht keinen Sinn und ist nicht im Sinne der Branche“, meint Haulotte-Chef Alexandre Saubot. Eine endgültige Entscheidung ist offenbar noch nicht gefallen. Der Franzose sähe es am liebsten, wenn man beide Veranstaltungen zusammenlegen würde.
Saubot sagte, es sei höchst unwahrscheinlich, dass sein Unternehmen auf beiden Messen ausstellen werde. Aufgrund der Anwesenheit einiger großer Vermieter liegt die Präferenz von Haulotte eher bei der ERA-Konferenz/Rental Show denn bei der APEX.
Eine definitive Entscheidung will Haulotte im September treffen. Die APEX 2011 findet in gut einem Jahr in Maastricht statt. Der Vertikal Verlag wird auf alle Fälle mit einem Stand dabei sein.
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